Freitag, 18. November 2011

Winterschlaf

Fast befürchte ich, dass jetzt der Winterschlaf für Atuin losgeht. Ich mag ein Weichei sein, aber selbst wenn die Sonne noch so schön scheint, bei DIESEN Temperaturen mag ich irgendwie doch nicht fahren. Bibber...und somit vermute ich, dass Atuin und ich bis zur nächsten Saison warten müssen, bis wir wieder gemeinsam ausreiten. Ein kleines Problem hab ich nämlich doch: ich mag nicht ohne Fabi fahren, da mir schon vor der Situation graust, dass es mich mal hinlegt und niemand da ist, der mir bzw. meinem Mopped aufhelfen kann. Da will ich wirklich erst sicherer sein....also, warte ich bis die Zeit der Übung kommt:-)

Dienstag, 8. November 2011

Mein erster Ausritt

Uiuiui, gerade bin ich heimgekommen von meinem ersten Ausritt auf Atuin, meiner XT...wir sind nach Eggolsheim in der Fränkischen gefahren, um in einem dortigen Geschäft ein arg reduziertes Funksystem für die Moppeds zu kaufen. Zuerst einmal war Tanken angesagt, den mein Licht leuchtete schon und der Reservetank ist gestern noch von Fabi angezapft worden. Ich war vielleicht nervös, dass ich gleich auf die Straße sollte. Es lief aber alles fast problemlos. Als ich in die Tanke abegbogen bin, hats mir erst mal den Motor abgewürgt. Shit happens, also wieder den Anlasser gedrückt und rum zur Zapfsäule. Fabi war so lieb und hat für mich getankt und ist bezahlen gegangen.
Das Navi hat uns über Sieglitzhof durch Marloffstein und direkt von dort in die Fränkische gelotst. Was mich unheimlich gefreut hat war, dass ich mich immer noch getraut habe richtig schön in die Kurven zu legen. Das hat mir auch diesmal wahnsinnig Spass gemacht. Immer weiter gings, durch Käffer und wieder auf ein Stück Landstraße. Woran ich mich erst gewöhnen muss, ist aber das Schalten. Da die XT eine Einzylinder ist, funktioniert die Dosis, wann ich hoch oder runterschalten muss ein bisschen anders als bei der Gladius. Aber auch den Dreh hatte ich nach ein paar Dorfdurchquerungen und einigen kleinen Kurven bald raus. Und dann kamen wir in ein Dorf, da gings den Berg hoch und links eine abknickende Vorfahrt weiter. Es war bereits ziemlich am Dämmern. Da hieß es dann an einem parkenden Auto vorbei fahren, aber es kam Gegenverkehr. Also hab ich runtergebremst. Fabi war schon am Auto vorbei und ich wollte Berganfahren und prompt hats mich umgehaun...ich hab Atuin mehr oder weniger sachte, so gut es eben ging hingelegt und mich mit. Zum Glück hab ich ja jetzt Sturzbügel und Handprotektoren dran;-) Schnell bin ich aufgestanden, aber die Maschine hab ich leider nicht alleine hochbekommen. Also musste Fabi ein kleines Stück zu mir zurück laufen und mir helfen. Einen netten Autofahrer, der sich sorgsam nach mir erkundigt hatte, konnten wir getrost weiterwinken. Es kam sogar ein Krankenwagen mit Blaulicht an, sicherlich nicht extra wegen mir, aber auch die Sanis haben sich nach mir erkundigt. Mir tat aber nichts weh, alles war in Ordnung:-) Dann sind wir weiter und diesmal hat das Beranfahren super geklappt. Fabi meinte es seien nur noch 6 Km und ich war in dem Moment ein klein wenig froh. Im Zielort war dann die Straße gerade am Neubau und ich kam nicht so 100 pro mit dem Schalten zurecht, so dass ich mal ganz schön angezogen habe. Ich dachte echt, dass es mir jetzt das Vorderrad hochhebt....puh, aber alles war ok. Dann die Moppeds geparkt und den kleinen Abstecher in den Winzladen gemacht. Lang haben wir uns dort nicht aufgehalten, wir wussten ja, was wir wollten. Zurück bat ich Fabi dann den kürzesten und schnellsten Weg zu nehmen und so sind wir Richtung Autobahn gefahren und bei Forchheim Nord dann auf die A73 drauf. Ich muss sagen, bei den 100 Sachen die wir da gefahren sind, hab ich schon geschlottert. Nicht vor Angst, viel mehr vor Kälte. Mittlerweile hatte es nur noch 7°C. Das letzte Stück von der Autobahn durch die Stadt war nicht sehr spektakulär, nur konnte ich zwecks des ganzen Berufsverkehrs viel Stop and Go üben und muss zugeben, dass ich das sicherlich nicht vorbildlich absolviert habe. Aber es ist ja kein Jürgen hinter mir, der schimpfen kann. Jetzt bin ich auf mich allein gestellt und solange nichts passiert, darf ich meinen Fahstil haben. Es war alles dabei. Landstraße mit Kurven, langsame Strecken und schnelle Straßen, Abzweigungen, Bahnübergänge, Vorfahrtachten und Stopschilder. Es war eine Tag- und ein Nachtfahrt und ein Stück Autobahn und sogar desöfteren ein gut gemeistertes Bergaanfahren. Nicht zu vergessen mein allererster Umfaller auf freier Wildbahn. Wir sind 53 Km gefahren und ich muss sagen, dafür, dass ich anfangs erst mal auf einem Parkplatz üben wollte, bevor ich mich auf den Verkehr loslassen würde, war ich heute doch sehr mutig und bereue es in keinem Fall. Ich liebe es auf (m)einem Motorrad zu fahren und hoffe, dass es auch in diesem Herbst/Winter noch ein paar schöne Tage gibt, die ich dazu nutzen kann:-)

Endlich zugelassen

Gestern war es soweit. Wir konnten meine Atuin zulassen. Nur leider war es dann schon so dunkel und kalt, dass ich nicht mehr fahren wollte. Noch bin ich mir ja unsicher, ich kenne die Maschine nicht und es ist schon ne Weile her, dass ich gefahren bin. Da sollte es für mich doch noch hell sein und ein Ort, an dem nicht viel los ist. Vielleicht fahren wir heute noch, wenn Fabi aus der Arbeit kommt. Ich bin jedenfalls sehr glücklich. Stiefel und Helm haben wir auch noch geholt gestern. Jetzt bin ich tutto completto ausgestattet;-) Ein tolles Gefühl...